Das Stiftungswesen des Konzerns
In dieser Ausgabe kommen Frauen und Männer zu Wort, deren Interessen und Lebensumstände völlig unterschiedlich sind. Dennoch verbindet sie eine Eigenschaft: Sie alle zeichnen sich durch hohe Leistungen in Studium oder Beruf aus. Das ist für Bayer auch der Grund, jeden Einzelnen auf besondere Weise zu würdigen: Die Studenten konnten mit einem Stipendium der Bayer-Stiftungen ihre fachlichen Kenntnisse an renommierten Instituten rund um den Globus vervollkommnen. Darüber berichten sie. Schon lange wissenschaftlich erfolgreich sind Professor Magdalena Götz und Professor Alois Fürstner. Die beiden Forscher wurden für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Medizin mit zwei hochdotierten Preisen der Bayer-Stiftungen ausgezeichnet. Mehr über das Stiftungswesen des Konzerns lesen Sie hier oder unter http://www.bayer-stiftungen.de/.
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| Benjamin Buick Studium der Physik, Stipendium der Bayer-Stiftungen für Aufenthalt an der Universität Tor Vergata in Rom, Italien |
„Es ist ein unglaublich gutes Gefühl, wenn der erste Funktionstest einer neu entwickelten Apparatur erfolgreich verläuft – vor allem, wenn es unter den Augen des renommierten deutschen Physikers Prof. Richter passiert, der in Rom lehrt. In seinem Arbeitskreis schreibe ich meine Doktorarbeit – ohne einen Gedanken daran verschwenden zu müssen, wie ich meine Miete bezahlen soll. Am liebsten möchte ich später in der Industrie Produkte entwickeln, die ihren Wert aus ihrer Leistung, nicht aus ihrem Preis beziehen."
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| Professor Dr. Magdalena Götz, Direktorin des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit im Institut für Stammzellenforschung, Neuherberg; Lehrstuhlinhaberin am Physiologischen Institut der Ludwig-Maximilians- Universität, München; 2007 ausgezeichnet mit dem Familie-Hansen-Preis |
"Gleichgültig, ob Zelltod durch Altersschwäche oder Verletzungen eintritt: In den meisten Organen stehen Stammzellen als Ersatzteillager bereit. Mit ihrer Hilfe kann der Körper verletztes Gewebe und abgestorbene Zellen ersetzen, da Stammzellen die Fähigkeit haben, sich weiter zu teilen und alle Zellen eines Organs wieder zu bilden – diese Eigenschaft macht sie auch für mich zu einem Hoffnungsträger für die Entwicklung neuer Therapien von Gehirnverletzungen. Ich freue mich sehr, dass meine Arbeit durch den Familie-Hansen-Preis gewürdigt wird."
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| Arasch Wafaisade, Studium der Humanmedizin, Stipendium der Bayer-Stiftungen für Aufenthalt in der chirurgischen Abteilung des Downtown Hospitals, New York, USA |
"Das Stipendium schenkt mir ein großes Stück Freiheit. Es erlaubt mir auch größere notwendige Investitionen, die ich für meine klinischen Studienabschnitte benötige. Zu meinen persönlichen Highlights zählt sicher der Aufenthalt in der chirurgischen Abteilung des New York Downtown Hospital. Acht Wochen kann ich dort mein Fachwissen vertiefen und Einblick in das US-Gesundheitssystem nehmen. Die guten Erfahrungen mit Land und Leuten stärken meinen Entschluss, nach dem Examen für eine Zeit ins Ausland zu gehen."
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| Professor Dr. Alois Fürstner, Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenstoffforschung, Mülheim an der Ruhr; 2006 ausgezeichnet mit dem Otto-Bayer-Preis |
"Der Otto-Bayer-Preis gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen für Naturwissenschaftler in Deutschland. Dass ich jetzt zu den Preisträgern gehöre, erfüllt mich mit Stolz und Dank. Solche Preise sind mehr denn je der Beweis, dass Grundlagenforschung ausreichend gewürdigt wird. Ich hoffe sehr, dass unsere Entwicklungen in der Katalyseforschung auch dazu beitragen, neue Wirkstoffe zu entwickeln. Die Möglichkeit, natürliche Antitumorsubstanzen jetzt synthetisch effizient herstellen zu können, ist ein guter Anfang."
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| Sabrina Höfer, Studium der Humanmedizin, Unterstützung für Famulatur auf Rarotonga,Cook Islands, durch die Bayer-Stiftungen |
"Dass mich eine Bayer-Stiftung unterstützt, ist eine große Anerkennung meiner Studienleistungen. Und was besonders schön ist: Es entlastet meine Eltern, die noch drei Kinder versorgen. Ich wollte meine Famulatur auf Rarotonga absolvieren, weil ich hier andere Krankheitsbilder sehe als zu Hause. Medizin ist hier keine Apparate-Medizin. Die eigenen Sinne sind bei der Diagnose die Instrumente der Wahl. Im Grunde ist hier alles Tun eine neue Erfahrung. Die für mich Beeindruckendste ist sicher das Motto der fröhlichen und freundlichen Insulaner: „Enjoy life“."
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| Johannes Lorscheider, Studium der Humanmedizin, Unterstützung für Famulatur an der Universidade Federal de Santa Catarina, Florianópolis, Brasilien, durch die Bayer-Stiftungen |
"Mein schönstes Erlebnis während meines Stipendiums war die erste Geburt eines Kindes, die ich geleitet habe. Eigentlich sollte ich zunächst gar nicht in der Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universitätsklinik in Florianópolis arbeiten, sondern in der Chirurgie. Diesen Wechsel habe ich nicht bereut. Die Zeit in Brasilien hat mich nicht nur beruflich weitergebracht, sondern auch meine Persönlichkeit. Improvisieren, Ruhe bewahren, sich durchbeißen müssen – das habe ich in den sechs Wochen meines Aufenthalts gelernt. Und dies sind Qualitäten, von denen ich auch in Zukunft profitieren werde."

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